Track 1 · Zwischen Feuer und Freiheit

Ich halte Raum

Manchmal seh ich dich leise geh’n, verloren in Gedanken steh’n. Ich reiche dir mein offnes Herz, doch tragen Worte nicht jeden Schmerz.

Dann bringt ein andres Lachen Licht, und plötzlich hebt sich dein Gesicht. Du wirst ein wenig mehr wie du, und ich seh dir von Weitem zu.

Ein leiser Stich, ein stilles Weh, weil ich dich dort so leicht versteh. Nicht Neid allein, eher die Angst, dass mir ein Teil von dir entgeht.

Ich halte Raum, ich halte still, weil Liebe nicht besitzen will. Was dir gut tut, darf bei dir sein, es nimmt uns nichts, es stärkt uns fein.

Und dennoch weiß ich, tief und klar, was uns verbindet, ist noch da. Was echt ist, wankt nicht durch ein Glück, es findet immer zu sich zurück.

Vertrauen wächst nicht aus Kontrolle, sondern aus der ruhigen Rolle, zu bleiben, auch wenn Zweifel ziehn, und nicht am Andern festzuziehn.

Ein leiser Stich, ein stilles Weh, weil ich dich dort so leicht versteh. Nicht Neid allein, eher die Angst, dass mir ein Teil von dir entgeht.

Ich halte Raum, ich halte still, weil Liebe nicht besitzen will. Was dir gut tut, darf bei dir sein, es nimmt uns nichts, es stärkt uns fein.

So geh deinen Weg ein kleines Stück, ich warte ruhig, ich hoff zurück. Denn was wir sind, ist mehr als Zeit; es ist gelebte Verbundenheit.

Ich halte Raum, ich halte still, weil Liebe nicht besitzen will. Was dir gut tut, darf bei dir sein, es nimmt uns nichts, es stärkt uns fein.

Video · Ich halte Raum

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